Wie kommt das Neue in die Welt - Landebahnen für die Zukunft schaffen

Freitag, 6. Oktober, Uhrzeit: 10:00–17:00 (Einlass: 9:30) | Ort: Rudolf Steiner Haus, 6-Eck-Saal, Mittelweg 11, Hamburg | Veranstaltungsart: Workshop | Veranstalter: Antares Reisky / U-lab | Sprachen: Deutsch | Raum barrierefrei | Anmeldung: über Eventbrite

Veränderung findet in immer kürzeren Zeitabständen statt und wird zudem komplexer und weltumfassender. Das Gefühl von Wandel ist allgegenwärtig und die Erfahrungen der Vergangenheit scheinen nicht mehr auszureichen, um den neuen Herausforderungen zu begegnen. Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen in Deutschland sind von dieser Entwicklung natürlich nicht ausgenommen.

Bisherige Veränderungen greifen hierbei aber oft zu kurz, denn sie reagieren nur auf äußere Impulse und wenden Lösungen an, die weitgehend systemkonform angelegt sind. Dabei scheint es so, als ob auch die herkömmlichen Methoden, Veränderungsprozesse zu gestalten, immer weniger erfolgreich sind.

„Die Wahrscheinlichkeit des Erfolges von Change-Prozessen in Deutschland liegt bei unter 21%.“ (Mib Management Institut Bochum GmbH).

Dabei wusste schon Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Die „Theorie U“ von C. Otto Scharmer setzt genau hier an und schlägt eine Vorgehensweise für nachhaltige Erneuerung vor. Der U-Prozess an sich ist dabei weder eine Innovation, noch ist er ein Mechanismus. Vielmehr beschreibt er wesentliche Schritte, die Individuen und Gruppen helfen, Muster der Vergangenheit loszulassen, eine im Entstehen begriffene Zukunftsmöglichkeit wahrzunehmen und aus dieser Wahrnehmung heraus zu handeln.

Die Theorie U bietet einen alternativen Lernzyklus für Innovationen sowie den Umgang mit Wandel und neuen Formen von Komplexität. Wichtige Aspekte des U Prozesses sind u.a. die Qualität des Zuhörens, die Öffnung des Denkens, das Erkunden der eigenen Intention sowie die Integration von Kopf, Herz und Hand. Die Theorie U begleitet Veränderungsprozesse im Sehen der Notwendigkeit, Spüren des Neuen, Loslassen des Alten bis ins konkrete Tun des Neuen. Anwendung findet es auf individueller Ebene, aber auch auf Gruppen-, Organisations- und Systemebene.

Je komplexer die Herausforderungen werden, desto weniger helfen hergebrachte Antworten und Methoden. Wir leben in Zeiten großer gesellschaftspolitischer Umbrüche. Um hierauf zu reagieren und zu nachhaltigen Lösungen zu gelangen, ist der Weg durch das U eine große Chance und eine Idee, die wir gern im Rahmen der Wandelwoche 2017 zum Programm beisteuern möchten.

Bitte unbedingt über Eventbrite anmelden, um dabei zu sein!

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